Welche Fetisch-Neigung hast Du und welche Tabus?
Ich reduziere und beschränke mich auf nichts! Ich erziehe Männer und Frauen entsprechend ihren Neigungen, so wie es mir gefällt und so dass beide Spaß haben! Ich denke, das ist das Wichtigste! Wovon ich Abstand nehme sind Praktiken wie KV; jeglicher Intimkontakt an mir; unrealistischer, un_umsetzbarer Unfug und Tonnen, die großen Schall geben!
Meine besonderen Vorlieben im Gegenzug dazu sind Spanking und Flagellation, aber auch eine gekonnte hingebungsvolle Fussmassage ist stets willkommen.
Bietest Du auch reale Sessions/Treffen an?
Ja, selbstverständlich! Ich erziehe vorwiegend bishin zu eigentlich nur real! Alles andere befriedigt meine Neigungen nicht, und wer hat bitte den Begriff „Telefondomina“ erfunden?! Genauso dieser „Spiel“charakter. Spiele gibt es bei mir nicht! Sondern eine anständige Erziehung! Ich erziehe mein Gegenüber zu dem, wie es dessen Potential zulässt! Vor allem: individuell – und selbstverständlich gegen angemessenen Tribut.
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Wann und wie (durch ein besonderes Erlebnis/Situation) hast Du die Liebe zum Fetisch entdeckt?
Ich bin zwar erst 25 Jahre jung und bezeichne mich auch nicht als DIE professionelle Alleskönnerin schlechthin. Ich finde Bondage wirklich interessant, aber ich habe noch nicht die Muse gehabt, mich nachmittäglich hinzusetzen und zu knüpfen. Ich finde, eine Domina muss nicht alles können, aber das, was man „anbietet“ sollte man auch richtig zu beherrschen wissen! Wie soll ich sonst mein Gegenüber beherrschen, wenn ich nicht mal fähig wäre mit meiner Hand seinen Arsch zu treffen? Aber Technik ist längst nicht alles. Nein, ich denke, Technik ist das geringste Können einer Domina! BDSM ist viel mehr als ein Zirkeltraining an Praktiken zu absolvieren , viel mehr als ein überteuertes Latexoutfit und ein Studiozimmer perfekt ausgestattet. Manchmal sitze ich einfach nur da und schaue meinen Sklaven an. Für ihn sitze ich aber nicht nur so einfach rum. Es ist eine Atmosphäre im Raum, dass man sich kaum traut zu atmen. Man spürt förmlich diese Spannung, dieses Knistern in der Luft. Und ich weiß sehr wohl, je länger ich „einfach nur“ so dasitze und ihn weiter beobachte, umso mehr ....
Ich komme vom Thema ab, entschuldigt.
Banal gesagt, durch meinen geliebten Ehemann. Er hat mich vor 3 Jahren aus dem öden Schwabenland ins Ruhrgebiet geholt. Über ein BDSM- und ein Gothicportal haben wir uns kennen gelernt und so hat sich das alles entwickelt und manch Pärchen da draußen in ihrer einfachen Welt mit ihrem einfachen Leben würde unser Leben als Herrscherpaar sicherlich beneiden.
Wie würdest Du Dich selbst beschreiben, welche sind Deine Vorzüge, Deine Sahne-Seiten?
Ihr fragt Sachen. Ich bin chaotisch und habe meinen eigenen Kopf. Wenn ich mich aber für etwas begeistere, dann mit Herz und Seele und mit einem starken Willen. Ich gehe meinen Weg, kann mich anpassen, aber nur ungern unterordnen. Neben den typischen Macken einer jeden Frau habe ich eine verständnisvolle, einfühlsame und empathische Ader, weiß aber sehr wohl, wo die Grenzen liegen und setze diese auch konsequent.
Aber genug der Selbstbeweihräucherung!
Welche Fetisch-Outfits trägst Du am liebsten?
Je nach Bedarf! Habe ich eine Outdoorsession, fühle ich mich im Militaryoutfit und in 20LochBoots genauso wohl, wie bei einer Spankingsession im klassisch eleganten Stil mit weißer Bluse und schwarzem Korsett. Letztendlich entscheide ich das nach Lust und Laune und ich trage alles gerne, worin ich mich wohlfühle und was mir steht!
Herzlichst
L.A.
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